Aktiv werden

Wer gern mal einen Joint raucht, bei Freunden oder Bekannten mit dem Thema zu tun hat oder sich im Allgemeinen für Drogenpolitik interessiert, wird schnell feststellen, dass die derzeitige Rechtslage in Deutschland, der EU und weiten Teilen der weltweiten Länder nicht auf einem faktenbasierten präventiven Ansatz beruht, sondern die Repression und Verurteilung harmloser Konsumenten in den Fokus stellt.

In einigen Bundesländern Deutschlands werden wegen geringsten Mengen von Cannabis (unter 1 Gramm) Hausdurchsuchungen durchgeführt und auffällig gewordene Konsumenten mit Leibesvisitationen inklusive Arschloch-gucken malträtiert.

Kein Bock auf Hausdurchsuchung und Leibesvisitation?

Dann ist es höchste Zeit, sich aktiv für eine Veränderung in der aktuellen Drogenpolitik einzusetzen. Aktiv heißt nicht, dass du 5 Stunden in der Woche in der Fußgängerzone deiner Wahl versuchst, Leute zu überzeugen. Aktiv sein heißt zum Beispiel auch, das Thema im Familien- und Bekanntenkreis auf die Tagesordnung zu setzen. Mit wenigen Fakten und bei guter Gelegenheit (zum Beispiel auf Familienfesten, bei welchen Alkohol konsumiert wird) kann man so die Meinung anderer abklopfen und versuchen, seinen Standpunkt zu verdeutlichen.

Aktiv sein könnte auch heißen, dass du dich einfach dafür einsetzen willst, das sich etwas ändert – ohne selbst allzu viel Verpflichtungen einzugehen. So kannst du dir überlegen, ob eine private Mitgliedschaft beim DHV (Deutscher Hanfverband) für dich in Frage kommt. Der DHV ist Deutschlands größter und in der Form einzigartiger Lobby-Verband, welcher sich für eine Veränderung der aktuellen Repressionspolitik einsetzt. Auch Schüler und Studenten haben die Möglichkeit, eine vergünstigte Mitgliedschaft zu bekommen.

Es gibt aber noch weitere Vereine und Organisationen, die sich für Hanf und gegen Ungerechtigkeit einsetzen. 

Das Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin ist zum Beispiel ein Zusammenschluss von Patienten und Betroffenen, die durch ihre meist schweren Erkrankungen auf eine Therapie mit Cannabis(-blüten) gestoßen sind. Cannabisblüten hilft bei einer Vielzahl von körperlichen Beschwerden und schweren Erkrankungen, wird aber von den Kassen nicht bezahlt und den Patienten erst nach einem Spießroutenlauf durch Behörden und Ärztezimmer mit viel Glück und noch mehr Behördenwillkür bewilligt und verordnet.

Der akzept e.V. setzt sich für eine aktzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik ein und unterhält unter anderem auch Landeskreise für betroffende und interessierte Eltern.

Das Grüne Hilfe Netzwerk e.V. versteht sich als Kontakt- und Informationsbörse sowie Hilfe zur Selbsthilfe zu den Themen Cannabis und Recht, Cannabis als Medizin und Gefangenenbetreuung.

 

… to be continued

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